Gespräch mit Laura von Wimmersperg, 09.12.2014 (Friedensratschlag)
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"Man muss mit Niederlagen umgehen lernen"

Über ihren Weg in die Friedensbewegung, die neue Qualität der Stimmungsmache gegen Russland und die Beteiligung am Projekt "Friedenswinter". Ein Gespräch mit Laura von Wimmersperg


Russlands Präsident ist derzeit Buhmann und Hassfigur auf allen Kanälen. Die Dauerstimmungsmache bleibt nicht ohne Wirkung. Von einer eher unpolitischen jungen Frau hörte ich kürzlich, »dieser Putin macht mir Angst«, von wieder anderen die Gewissheit, »sein Gesicht hat etwas Dämonisches«. Was macht Ihnen Angst, wenn Sie abends Nachrichten sehen?

Mir macht Angst, wie mit der Wahrheit umgegangen wird. Der Ukraine-Konflikt hat doch ganz andere Ursachen als hierzulande dargestellt. Den kann man nicht auf Wladimir Putin und die Krim reduzieren. Die Angliederung der Schwarzmeerhalbinsel an Russland war eine Reaktion auf das, was zuvor in Kiew passiert ist. Dass das alles verdreht wird und die Menschen die falschen Informationen als Wahrheit nehmen, das finde ich beängstigend.

Auch wenn das von einigen nicht gerne gehört wird: Putin ist ein sehr klarer und starker Mensch, der genau weiß, was er will. Und der auf gar keinen Fall auf einen Krieg zusteuert. Ich halte es für völlig ausgeschlossen, dass er so etwas in Russland vertreten könnte. Krieg gilt in diesem Land als das Schlimmste überhaupt.

Die Dämonisierung des Gegners gehört zum Geschäft: 1999 galt der jugoslawische Präsident Slobodan Milosevic als der »Hitler vom Balkan«, 2003 war es Iraks Staatschef Saddam Hussein, zwischenzeitlich der libysche Oberst Muammar Al-Ghaddafi, mittlerweile hat Baschar Al-Assad in Syrien den Hitler-Titel bekommen. Sehen Sie einen Unterschied in der medialen Stimmungsmache gegen Russland und seinen Präsidenten?

Das Ganze hat eine andere Qualität, weil die Hetze gegen die Sowjetunion und gegen Russland in der Zeit des Kalten Krieges in der BRD sehr gegriffen hat. Die jetzige Berichterstattung über Russland hat diesbezüglich bei einigen einen guten Nährboden. Gleichzeitig wächst die Zahl derjenigen, die dieser Stimmungsmache nicht verfallen. Ich bin überrascht, wie viele Leute, von denen ich das gar nicht gedacht hätte, sagen: »Putin ist nicht der Gefährliche.«

Ist die Friedensbewegung in dieser Frage auf der Höhe der Zeit?

Was die Informationslage angeht, würde ich sagen ja. Man muss leider sagen, dass die Friedensbewegung inzwischen eine Bewegung von Experten ist. Wir haben sehr viele kluge, gut informierte Aktive, die die politische Situation analysieren. Aber es fehlen die, die auf die Straße gehen und mit den Menschen sprechen, informieren. Beides gehört aber zusammen, ohne das eine ist das andere nichts.

Sie werden am 10. Dezember von der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde in Berlin für Ihr jahrzehntelanges Friedensengagement mit dem Menschenrechtspreis ausgezeichnet. Als der Zweite Weltkrieg begann, waren Sie fünf Jahre alt. Welche Erinnerungen haben Sie noch daran?

Ich habe während des Krieges den Krieg gar nicht erlebt, das kam erst hinterher. Wir lebten damals in Breslau in Schlesien. Es gab auf die Stadt nur einen schweren Luftangriff Ende 1944, und da war ich nicht in der Stadt.

Ich habe natürlich Veränderungen bemerkt: Die Schule hörte auf, ich hatte auf einmal Privatunterricht. Was ich als Kind nicht wusste: Mein Vater war involviert. Er war kaufmännischer Leiter einer Baufirma, die in Konzentrationslagern Baracken errichtete. Es hieß bei uns zu Hause oft: »Vater ist in Auschwitz auf Geschäftsreise«.

Dann kam die Flucht. Für mich war das ein großes Abenteuer. Ich sehe mich in Hirschberg völlig verfroren auf dem Bahnsteig stehen. Ich schaue in den Nachthimmel. In meiner Erinnerung sehe ich es schneien und die Sterne am Himmel stehn, was ja nicht sein kann. Aber es war wohl der Ausdruck dessen, was ich fühlte: Befreiung. Bis dahin wurde ich sehr streng erzogen, durfte nie mit andern Kindern spielen. Ich ahnte wohl, dass die alten Regeln nun nicht mehr galten.

Gestrandet sind wir schließlich in Greiz im Vogtland. Dort starb ein Jahr später mein Vater. Wie alle Flüchtlinge wurden auch wir anfangs ausgegrenzt. Erst jetzt lernte ich, was es heißt zu hungern und zu frieren. Das wir nichts mehr besaßen, fand ich nicht schlimm. Nun hatte ich endlich Freundschaften und als die Schule wieder begann, eine sehr schöne Schulzeit. 1948 verließen wir die »Zone«, weil ich nicht aufs Gymnasium gehen durfte. Mein Klassenlehrer hatte meine Mutter aufgefordert, mich dafür anzumelden. Doch die zuständige Stelle sagte: Nein, mit diesem Namen nicht ...

... alle kennen Sie als »Laura« von der Berliner Friedenskoordination, korrekt heißen Sie Eleonora Freiin von Wimmersperg ...

... nur für Arbeiter- und Bauernkinder. Da habe ich furchtbar geheult. Meine Mutter entschied, nach Berlin zu ziehen, wo unsere Familie früher gelebt hatte. Nun folgte eine noch schlimmere Zeit. Alles um uns herum war zerstört, wieder hatten wir Hunger. Ein Brot auf dem Schwarzmarkt kostete 40 Mark, und in der Schule war ich todunglücklich: alte verknöcherte Lehrer, die nur abfragten, und Mitschülerinnen, die unter dem Tisch »Schwarzer Peter« spielten, anstatt im Unterricht mitzumachen. Wie anders war es dagegen in Greiz gewesen: Fast nur Junglehrer, für die wir eifrig lernten. Es gab ein lebendiges Schulleben mit Kultur, Musik, Theater, Abende, an denen die Schüler sich darstellen konnten. Das war einfach toll.

Ich akzeptierte Berlin erst, als ich Anschluss in der evangelischen Jugend fand. Ich sang im Kirchenchor und war bald Helferin im Kindergottesdienst. Dann aber wechselte ich zu den Pfadfindern. Diese Jugendgruppen zählten sich zu der »Bündischen Jugend«, die sich nach dem Krieg in den Traditionen der Jugendbewegung vor dem Faschismus sahen. Eine wilde Zeit begann. Ich lernte Gitarre spielen, wir sangen damals schon internationale Folklore, wir lasen, schrieben selbst Gedichte und Märchen, und trampten, wann immer wir konnten, durch ganz Europa. Ich schwänzte die Schule, wenn nötig, und meine Mutter hatte ziemliche Probleme mit mir.

Man muss sagen, dass die bündischen Gruppen ziemlich elitär waren, sich um Politik nicht kümmerten, jedenfalls die meisten nicht, aber gleichzeitig in dem Bewusstsein lebten: Krieg darf nicht wieder sein. Ich bin mir ganz sicher, die Jahre in der Bündischen Jugend sind für meine weitere Entwicklung von außerordentlicher Wichtigkeit gewesen. Ich wäre ohne sie, nicht die, die ich heute bin.

Das Abitur habe ich dann auch in Westberlin nicht machen können. In der DDR war es eine ideologische Frage, in Westberlin eine finanzielle - die Oberschule kostete 1948 noch Schulgeld, und das hatten wir damals nicht.

Aber Sie haben doch später als Lehrerin gearbeitet?

Ja, das habe ich dem »Sputnik-Schock« zu danken, der in der Bundesrepublik eine Art Bildungsoffensive auslöste. Es gab Anfang der 60er Jahre noch einklassige Dorfschulen. Um diesen Missstand zu beseitigen, brauchte man viele Lehrer, und so konnte ich über den zweiten Bildungsweg studieren.

Während ich in Lüneburg studierte, gewann die Studentenbewegung an Bedeutung. Mit meinen Berliner Freunden lasen und diskutierten wir gemeinsam Adorno, danach Freud und in der Konsequenz Marx. Mein Philosophie-Professor war ein Schüler Adornos, und so kamen die Diskussionen auch nach Lüneburg. Und natürlich spielte der Vietnamkrieg für mein sich veränderndes Weltbild eine große Rolle.

Als Lehrerin an der Hauptschule veranschaulichte sich für mich vieles von der Marx'schen Theorie. Nur ein Stichwort als Beispiel: »Reservearmee«. Diese Hauptschüler, keineswegs dümmer als andere, aber auf verschiedenen Gebieten benachteiligter, stigmatisiert durch den Schultyp, den sie absolvierten, wussten damals schon, dass sie mehrheitlich die Arbeitslosigkeit erwartete.

Aber trotz dieser Einsichten konnte ich immer noch nicht politisch aktiv sein. Dazu brauchte es eines anderen Anstoßes. Ich regte 1973 im Kollegium an, eine Gewerkschaftsgruppe zu gründen. Zur ersten Sitzung bei mir zu Hause kamen etwa zehn Kollegen. Einer von ihnen, älter als die übrigen, brachte mir zum Dank für meine Initiative das Buch über den Eichmann-Prozess »Sieben sagen aus« mit. Nachdem alle gegangen waren, blätterte ich in dem Buch. Ich sah ein Bild, das zeigte, wie Häftlinge ihr eigenes Grab schaufelten. Plötzlich stellte ich mir vor, dass mein Vater solche Bilder gekannt haben musste, und dass meine Mutter einmal erzählt hatte, dass sie meinen Vater oft wachrüttelte, weil er Angstträume hatte, und dass er dann immer als erstes sagte: »Frag mich nicht.« Auf einmal war die Blockade in meinem Kopf verschwunden, ich dachte Dinge, die ich bisher nicht denken konnte. Ich musste sehr weinen. Wie viele aus der 68er-Bewegung machte ich in der Zeit eine Psychoanalyse. Dort erzählte ich dieses Erlebnis. Und nachdem ich ausgesprochen hatte, was ich nie vorher konnte, konnte ich politisch aktiv werden.

Was haben Sie dann gemacht?

Ich fuhr zum Beispiel mit der Aktion Sühnezeichen in die Sowjetunion, nach Wolgograd. Zur Vorbereitung las ich die drei Bände über den Krieg von Konstantin Simonow. Ich hörte und sah Dinge, von denen ich bis dahin nichts wusste. Ich hatte mich vorher mit dem Zweiten Weltkrieg nie auseinandergesetzt, übrigens auch in meiner Schulzeit nicht. Ich war aufgewühlt und tief bewegt. Und holte alles nach. Ich trat in den Sozialistischen Lehrerbund ein und 1978 in die SEW.

Ende 1978 ging es um die Neutronenbombe ...

... die als »taktische Waffe« galt, die Menschen und andere Lebewesen durch Strahlung töten, aber Gebäude im Gegensatz zur Atombombe weitgehend intakt lassen sollte.

Ich schlug meinen Kollegen vor, gemeinsam eine Unterrichtseinheit zu entwickeln. Da erwiderte einer, der in der SPD war: »Laura, ist dir klar, mit wem man uns dann in eine Ecke stellen wird?« Eine solche Frage hatte ich nicht erwartet. Ich antwortete, dass wenn ich eine Sache für richtig erkenne, ich sie mache, und sie ja nicht falsch dadurch wird, dass auch andere sie machen.

Kurz vor dem NATO-Doppelbeschluss beschloss unser Kollegium eine antifaschistische Woche zu organisieren, weil auch an unserer Schule vermehrt Nazisymbole und -parolen auftauchten. Das war ein ganz außerordentliches Projekt. Schüler und Lehrer waren mit Begeisterung bei der Sache. Ich erinnere mich an Schüler aus meiner eignen Klasse. Sie recherchierten im Bezirk über die Nazizeit. Sie besuchten Fritz Teppich und die Schriftstellerin Dinah Nelken. Atemlos berichteten die Jugendlichen von ihren Erlebnissen und formulierten von sich aus: »So etwas darf nicht wieder passieren.«

Über die beiden, Dinah Nelken und Fritz Teppich, kam ich 1980 zur Friedensbewegung.

War es in den 80er Jahren leichter, die Menschen auf die Straße zu bringen - in Bonn waren immerhin Hunderttausende gegen die Stationierung von Atomraketen, es gab eine Menschenkette von Stuttgart nach Neu-Ulm und vieles mehr.

Nein, auf keinen Fall. Der Anfang war schwer. Die von uns 1980 gegründete Friedensinitiative in Wilmersdorf war die erste in Westberlin. Wir versuchten, mit den Menschen auf der Straße zu diskutieren, suchten Kontakt zu Institutionen im Bezirk. Aber die übliche Reaktion war: »Geht doch nach drüben«, womit Ostberlin gemeint war.

Fritz Teppich hatte Kontakt zu verschiedenen Kirchen aufgenommen, die schon regelmäßig im Herbst Friedensdekaden durchführten. Aktion Sühnezeichen spielte damals eine sehr positive Rolle, sie arbeiteten schon Ende der Siebziger mit der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft zusammen. Aus diesen Kontakten entstand die Friedenskoordination im Herbst 1980, die Friko, die es bis heute gibt.

Es entwickelten sich schnell weitere Friedensinitiativen in den Bezirken. Wir fanden allmählich große Akzeptanz in der Bevölkerung. Die Arbeit war insofern einfacher, weil sie nur um die Verhinderung der Stationierung von »Pershing II« und »Cruise Missiles« ging, während wir heute zahlreiche Themen und vor allem verschiedene Kriegsherde zu gleicher Zeit haben.

1983 arbeiteten in der Friedensinitiative Wilmersdorf 350 Personen zusammen. In den Umfragen waren 72 Prozent der Bevölkerung gegen die Stationierung von Atomwaffen. Allmählich bekamen wir von allen Seiten Zuspruch, und ich glaubte wie sehr viele andere auch, dass wir die Stationierung verhindern würden. Michael Venedey, der damals Moderator der Friko war, sagte zu mir: »Laura, wie naiv bist du denn. Das wird nie passieren.« Ich fragte zurück, warum er dann die ganze Arbeit mache, wenn er nicht an den Erfolg glaube. Und er: »Das ist ein Schritt auf dem sehr langen Weg, an dessen Ende vielleicht einmal in weiter Ferne ein Erfolg sein wird.« Damals lernte ich, dass man mit Niederlagen umzugehen lernen muss, sie analysieren muss, um nach Möglichkeit etwas Konstruktives daraus zu machen.

Sie haben eingangs gesagt, die Friedensbewegung sei eine Bewegung von Experten geworden, der die Massenbasis fehlt. In diesem Frühjahr und Sommer fanden in mehreren Städten der BRD »Montagsdemonstrationen« für den Frieden mit in der Spitze mehreren tausend Teilnehmern statt. Wie hat die »alte« Friko das erlebt?

Erst einmal nicht so aufgeregt. Ich hörte am Dienstag nach Ostern im Radio einen Bericht über die Friedensdemo vom Montag und dachte, »verdammt, habe ich da etwas verschlafen?« Warum waren die nicht auf dem Ostermarsch? Bei den Namen Jürgen Elsässer und Andreas Popp, die dort geredet hatten, war dann aber schon klar, dass das mit uns nichts zu tun hatte und wir damit auch nichts zu tun haben wollten und wollen.

Aber diese plötzlich entstandene Bewegung besteht nicht nur aus Elsässer, Popp und den anderen Protagonisten. Von den vielen, die sich da Montag für Montag einfanden und in geringerer Zahl immer noch einfinden, ist ein großer Teil nicht rechts, sondern sucht nach Antworten auf Fragen zu den Kriegen und den anderen großen Problemen in der Welt. Und da ist meiner persönlichen Meinung nach der Dialog der einzige Weg. Das aber ist stark umstritten in der Friedensbewegung.

Aktuell gehen die Auseinandersetzungen um das Projekt »Friedenswinter«. Er wurde ausgerufen von Gruppen und Organisationen aus den verschiedenen bekannten Friedensnetzwerken und ist die notwendige Antwort auf die immer stärker auf militärische Konfliktlösung setzende Regierungspolitik. Vorläufiger Höhepunkt des »Friedenswinters« soll der 8. Mai sein, der Auftakt die Demonstration am 13. Dezember »Stahlhelm ab, Herr Gauck«.

Weil den »Friedenswinter«-Aufruf zu der Demonstration auch bekannte Vertreter der Mahnwachen unterschrieben haben, rufen Gruppen der Berliner Friedenskoordination mit einem eigenen Text dazu auf, sich an der Demonstration zu beteiligen. Der Kritik daran setzen wir entgegen, dass es ein falsches Signal wäre, uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt an diesem überfälligen, nötigen Protest, dessen Inhalte wir voll unterstützen, nicht zu beteiligen.

Die Demonstration am 13. Dezember in Berlin führt zum Schloss Bellevue, dem Amtssitz von Bundespräsident Joachim Gauck. Ist das ein populistisches Protestziel, weil zum Kanzleramt und Bundestag, wo über Militäreinsätze befunden wird, nicht so viele kommen?

Es stimmt, es ist das erste Mal, dass wir vor das Bundespräsidialamt ziehen. Und das aus gutem Grund - und mit beachtlicher Resonanz, wie wir bisher feststellen dürfen. Joachim Gauck hat sich vor den Karren der Interventionisten spannen lassen. Auf der Sicherheitskonferenz im Februar in München, aber auch bei weiteren Gelegenheiten, hat der Bundespräsident unmissverständlich ausgedrückt, was für ihn Verantwortung für Deutschland heißt: mehr weltweite Kriegseinsätze. Und er geißelt die Deutschen wegen ihrer Ablehnung von Krieg als »glückssüchtig«. Darüber sind nicht nur Menschen in der Friedensbewegung entsetzt und empört, sondern diese Empörung teilen mit uns viele Menschen in der Gesellschaft. Ich finde, er hat damit sein Amt als Bundespräsident missbraucht.

Ich möchte zum Schluss noch darauf hinweisen, dass die Demonstration drei Tage nach dem »Tag der Menschenrechte« stattfindet. Das Datum ist also nicht ohne Bezug zu unserem Anliegen, denn Krieg ist die schlimmste aller Menschenrechtsverletzungen.

Laura von Wimmersperg ist Moderatorin der Berliner Friedenskoordination, kurz: Friko. Am 10. Dezember wird sie von der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) mit dem diesjährigen Menschenrechtspreis ausgezeichnet.
Verleihung des Menschenrechtspreises 2014 der Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) an die Moderatorin der Berliner Friedenskoordination, Laura von Wimmersperg, am 10. Dezember 2014 um 11 Uhr in den Räumen der GBM (Weitlingstraße 89, 10317 Berlin)


Interview: Interview: Rüdiger Göbel

* Aus: junge Welt, Samstag, 6. Dezember 2014


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