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UN-Sicherheitsrat ist "besorgt über das Ausbleiben von Fortschritten in Westsahara"

Stillstand in der Referendums-Frage. Die jüngste Resolution 1513 im Wortlaut

Am 28. Oktober 2003 beschloss der UN-Sicherheitsrat mit der Resolution 1513 (2003), "das Mandat der Mission der Vereinten Nationen für das Referendum in Westsahara (MINURSO) bis zum 31. Januar 2004 zu verlängern". Eine Routineangelegenheit. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen wird "ersucht", "vor Ablauf dieses Mandats einen Lagebericht vorzulegen".
Das Referendum selbst bleibt also nach wie vor in weiter Ferne.
Auf die Problemlage hatte der UN-Sicherheitsrat drei Monate vorher hingewiesen: In einer Resolution vom Juli 2003 zeigte sich der UN-Sicherheitsrat "besorgt darüber, dass das Ausbleiben von Fortschritten dem Volk Westsaharas weiterhin Leid bringt, eine mögliche Quelle der Instabilität in der Region bleibt und die wirtschaftliche Entwicklung der Maghreb-Region behindert". Die Rede ist von der Resolution 1495 (2003), die das Gremium auf der 4801. Sitzung des Sicherheitsrats am 31. Juli 2003 verabschiedet hat.
Kein Problem ist dadurch gelöst worden - die Vereinten Nationen spielen weiter auf Zeitgewinn und wollen es sich offenbar mit Marokko (hinter dem die USA stehen) nicht verderben.

Die Resolution 1495 (2003) können Sie als pdf-Datei herunterladen:Resolution 1495 (2003) vom 31. Juli 2003 im Wortlaut


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