US-Präsident Bush in Cleveland, 31.03.2006 (Friedensratschlag)
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"Die Sicherheit unseres Landes ist unmittelbar mit der Freiheit der Iraker verbunden"

Die programmatische Rede von Präsident George W. Bush in Cleveland über die US-Strategie im Irak

Im Folgenden dokumentieren wir eine viel beachtete programmatische Rede des US-Präsidenten, worin er die weitere US-Strategie gegenüber dem Irak und den Nahen und Mittleren Osten erläutert. Bush hielt die Rede am 20. März 2006, einen Tag nach dem dritten Jahrestag des Beginns des Irakkriegs, im City Club von Cleveland (Ohio). Die Rede wurde vom Amerika Dienst ins Deutsche übersetzt. Die Zwischenüberschriften haben wir selbst angebracht.
Anthony Arnove hat ebenfalls am 20. März 2006 einen Text veröffentlicht, der wie eine Antwort auf die Rede von Bush klingt: The Logic of Withdrawal / Die Logik des Rückzugs.



Präsident erörtert Krieg gegen den Terror und Operation Iraqi Freedom
Rede des Präsidenten


Vielen Dank. Bitte setzen Sie sich. Vielen Dank für Ihre Einladung und die herzliche Begrüßung. Es ist schön, hier im City Club of Cleveland zu sein.

Seit mehr als einem Jahrhundert bieten Sie ein wichtiges Forum für Debatten und Austausch über tagespolitische Themen. Ich bin ebenfalls hier, um ein aktuelles politisches Thema von großer Bedeutung zu erörtern: die Sicherheit jedes Amerikaners sowie die Notwendigkeit eines Sieges im Krieg gegen den Terror.

Der Irak ist die Hauptfront im Krieg gegen den Terror. In den vergangenen Wochen haben wir schreckliche Bilder aus diesem Land gesehen. Wir haben gesehen, wie ein großes Gotteshaus - die Goldene Moschee in Samarra - nach einem brutalen terroristischen Anschlag nur noch eine Ruine war. Wir sahen Bilder von bewaffneten Milizen, die Vergeltungsschläge auf sunnitische Moscheen verübten. Wir sahen, wie in Sadr-Stadt Menschen in einem überfüllten Markt von Autobomben getötet wurden. Wir sahen die Körper von Irakern, die brutal exekutiert oder zu Tode geprügelt worden waren.

"Die Feinde eines freien Irak versuchen einen Bürgerkrieg zu provozieren"

Die Feinde eines freien Irak griffen die Goldene Moschee aus einem Grund an: Sie wissen, dass ihnen die militärische Stärke fehlt, um die Streitkräfte der Koalition und des Irak direkt anzugreifen - daher versuchen sie, einen Bürgerkrieg zu provozieren. Sie griffen eine der heiligsten Stätten der Schiiten an, um damit Gewalt zu schüren, die die Iraker entzweien und den Fortschritt auf dem Weg zu einer freien Gesellschaft aufhalten würde.

Der genaue Zeitpunkt des Anschlags auf Samarra ist kein Zufall. Er fand zu einem Zeitpunkt statt, als die gewählten Vertreter des Irak an der Bildung einer geeinten Regierung arbeiteten. Im vergangenen Dezember, vor nur vier Monaten, gingen mehr als 11 Millionen Iraker wählen und verliehen so ihrer politischen Meinung Ausdruck. In den Wahllokalen war laut und deutlich zu vernehmen, dass sie eine Zukunft in Freiheit und Einheit wollen. Jetzt ist es an der Zeit, dass die irakischen Politiker ihre Meinungsverschiedenheiten beilegen und über politische, religiöse und sektiererische Grenzen hinweg eine geeinte Regierung bilden, die das Vertrauen aller Iraker verdient. Meine Regierung, vertreten durch US-Botschafter Zalmay Khalilzad, hilft den Irakern, dieses Ziel zu erreichen.

Die Situation vor Ort ist weiterhin angespannt. Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass angesichts andauernder Berichte über Mordanschläge und Vergeltungsaktionen die Zuversicht einiger Amerikaner erschüttert ist. Andere sehen jeden Abend die Bilder der Gewalt im Fernsehen und fragen sich, wie ich bezüglich der Erfolgsaussichten im Irak so optimistisch bleiben kann. Sie fragen sich, was ich sehe, das sie nicht sehen. Ich möchte daher heute über konkrete Fortschritte im Irak berichten, die die Amerikaner nicht jeden Tag in den Zeitungen oder im Fernsehen sehen. Ich werde Ihnen die Geschichte der im Norden des Irak gelegenen Stadt Tal Afar erzählen, die einst ein wichtiger Stützpunkt der Al Kaida war und heute eine freie Stadt ist, die auf einen freien Irak hoffen lässt.

Bericht aus dem Mikrokosmus: Tal Afar

Tal Afar ist eine Stadt mit mehr als 200.000 Einwohnern, was in etwa der Einwohnerzahl von Akron (Ohio) entspricht. In vielerlei Hinsicht ist Tal Afar ein Mikrokosmos des Irak: In der Stadt leben Angehörige Dutzender Ethnizitäten und Religionen. Die meisten Bürger sind Sunniten turkmenischer Herkunft. Tal Afar liegt nur 35 Meilen von der syrischen Grenze entfernt. Es war ein strategischer Standort für die Al Kaida und ihren Anführer Sarkawi. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, dass wir uns an das erklärte Ziel der Al Kaida erinnern. Ihr Ziel ist, uns aus dem Irak zu vertreiben, so dass sie die Kontrolle über das Land übernehmen können. Ihr Ziel ist es, moderate muslimische Regierungen überall in der Region zu stürzen. Ihr Ziel ist es, den Irak als Ausgangspunkt für Angriffe auf die Vereinigten Staaten zu nutzen. Um dieses Ziel zu erreichen, rekrutieren sie Terroristen aus dem Nahen Osten, die in den Irak kommen, die Städte unterwandern und Gewalt und Zerstörung säen sollen, so dass keine legitime Regierung Kontrolle ausüben kann. Tal Afar war eine wichtige Zwischenstation für ihre Aktivitäten im Irak.

Nachdem wir Saddam Hussein im April 2003 entmachtet hatten, begannen die Terroristen, in die Stadt zu kommen. Sie wollten Zwietracht unter den zahlreichen ethnischen und religiösen Gruppen in Tal Afar säen und gingen ein Bündnis mit den Nutznießern von Saddam Husseins Regime und anderen Menschen, die Groll hegten, ein. Sie setzten geschickt Propaganda ein, um Feindseligkeit gegenüber der Koalition und der neuen irakischen Regierung zu schüren. Sie machten sich die schwache Wirtschaft zu Nutze, um jungen Männer für ihre Sache zu rekrutieren. Im September 2004 hatten die Terroristen und Aufständischen Tal Afar dann im Grunde unter ihrer Kontrolle.

Wir erkannten, dass die Situation inakzeptabel war. Wir starteten eine Militäroperation gegen sie. Nach drei Tagen schwerer Kämpfe flohen die Terroristen und Aufständischen aus der Stadt. Unsere Strategie damals bestand darin, den Terroristen auf den Fersen zu bleiben und dafür zu sorgen, dass sie weiterhin auf der Flucht sind. Die Koalitionsstreitkräfte blieben also in Bewegung, verfolgten den Feind und bekämpften die Terroristen in anderen Teilen des Irak.

"Die Rückkehr von Al Kaida" in die Stadt

Leider waren die irakischen Sicherheitskräfte in Tal Afar 2004 noch nicht in der Lage, die Ordnung aufrechtzuerhalten, so dass es den Terroristen und Aufständischen nach und nach gelang, wieder in die Stadt zurückzukehren. Da die Terroristen damit drohten, die Familienangehörigen der Polizisten in Tal Afar zu töten, verließen diese ihr Präsidium in einer alten ottomanischen Festung nur selten. Die Terroristen brachten auch Moscheen vor Ort unter ihre Kontrolle, verdrängten die ortsansässigen Imame und sorgten dafür, dass die Moscheen die terroristische Botschaft des Hasses, der Intoleranz und der Gewalt verbreiteten. Dasselbe geschah in den Schulen Tal Afars. Die Terroristen unterbanden den richtigen Unterricht und bläuten den jungen Männern ihre hasserfüllte Ideologie ein. Im November 2004, zwei Monate, nachdem wir die Stadt von den Terroristen befreit hatten, waren sie zurückgekehrt, um ihre brutale Kampagne der Einschüchterung fortzusetzen.

Die Rückkehr der Al Kaida hatte zur Folge, dass die unschuldigen Zivilisten in Tal Afar sich in einer schwierigen Situation wiederfanden. Versetzen Sie sich einmal in die Lage der Bürger Tal Afars, als all dies geschah. Einerseits hören Sie, wie die Streitkräfte der Koalition und des Irak sagen, sie kämen, um Sie zu beschützen - aber sie waren bereits einmal vor Ort, und konnten nicht verhindern, dass die Terroristen zurückkehren. Sie sind besorgt, dass Sie oder ihre Familie ins Kreuzfeuer geraten könnten und ihre Stadt zerstört werden könnte, wenn die Koalitionsstreitkräfte die Terroristen bekämpfen. Sie haben kein Vertrauen in die Polizei. Sie wollen wirklich daran glauben, dass die Koalitionsstreitkräfte Ihnen helfen können, aber drei Jahrzehnte unter Saddam Husseins brutaler Herrschaft haben Sie gelehrt, Ihren Kopf für niemanden hinzuhalten.

Andererseits sehen Sie die Terroristen und Aufständischen. Sie wissen, dass sie es ernst meinen. Sie haben das städtische Krankenhaus unter Kontrolle. Sie sehen, dass der Bürgermeister und andere Politiker mit den Terroristen kollaborieren. Sie sehen, wie die Menschen, die als Dolmetscher für die Koalitionsstreitkräfte arbeiteten, enthauptet werden. Sie sehen, wie ein beliebter Stadtrat vor den Augen seiner Frau und Kinder niedergeschossen wird. Sie sehen, wie ein geachteter Scheich und ein Imam entführt und ermordet werden. Sie sehen, wie die Terroristen vorsätzlich Mörserangriffe auf Spielplätze und Fußballfelder durchführen, auf denen Kinder spielen. Sie sehen, wie ganze Gemeinden zu bewaffneten Enklaven werden. Wenn Sie in einem Teil von Tal Afar leben, der von den Terroristen als nicht freundlich eingestuft wird, wird Ihnen der Zugang zu grundlegenden Diensten wie Strom und Wasser verweigert. Sie und Ihre Familie fühlen sich bedrängt und sehen keinen Ausweg.

Herrschaft der Terroristen durch "Angst und Einschüchterung"

Amerikaner können sich die Grausamkeit der Terroristen und Aufständischen, die Tal Afar kontrollierten, nur schwer vorstellen. Sie setzten ihre Herrschaft durch Angst und Einschüchterung durch - und verschonten dabei Frauen und Kinder nicht. In einem schrecklichen Fall entführten die Terroristen einen Jungen aus dem Krankenhaus und töteten ihn. Dann versteckten sie eine Sprengladung an seinem Körper und legten ihn an eine Straße, an der seine Familie ihn sehen würde. Als der Vater des Jungen kam, um den Körper seines Sohnes mitzunehmen, zündete die Bombe. All dies sind keine wahllosen Gewalttaten, sondern vorsätzliche und in höchstem Grade organisierte Versuche, durch Einschüchterung die Kontrolle zu bewahren. In Tal Afar unterhielten die Terroristen Schulen, in denen sie lehrten, wie man Menschen entführt und enthauptet und improvisierte Sprengsätze legt. Und sie vermittelten den Bürgern der Stadt eine eindeutige Botschaft: Jeder, der es wagt, sich der Herrschaft des Terrors entgegenzusetzen, wird ermordet.

Genauso, wie sie ihre Herrschaft stärkten, indem sie Zivilisten angriffen, zehrten sie auch von Jugendlichen, die sich nach Bestätigung sehnen. Unsere Soldaten fanden einen irakischen Teenager, den Terroristen aus seiner Familie entführt hatten. Die Terroristen missbrauchten ihn regelmäßig und verletzten seine Menschenwürde. Sie boten ihm die Chance, seine Männlichkeit zu beweisen - indem sie ihn die Beine von Gefangenen festhalten ließen, als diese enthauptet wurden. Als unsere Soldaten mit diesem Jungen sprachen, sagte er ihnen, dass es sein größter Wunsch sei, zu dem Mörder befördert zu werden, der die gefesselten Gefangenen enthauptet. Die Vorstellung der Al Kaida von Männlichkeit mag fanatisch und pervers sein, aber sie diente zwei ganz klaren Zielen: Sie trug dazu bei, Personen zu rekrutieren, die zu jeder Gräueltat fähig sind, und setzte die Herrschaft der Angst durch.

Das Ergebnis dieser Unmenschlichkeit war eine Stadt, in der es buchstäblich kein normales Leben mehr gab. Oberst H. R. McMaster vom Dritten Panzeraufklärungsregiment beschrieb die Situation folgendermaßen: "Wenn man an einen von der Al Kaida kontrollierten Ort kommt, sieht man eine Geisterstadt. Auf den Straßen spielen keine Kinder. Die Geschäfte sind geschlossen und mit Brettern vernagelt. Nirgendwo wird gebaut. Die Menschen bleiben zuhause, gefangen in ihren eigenen Häusern." Das ist die brutale Realität, die die Al Kaida allen Irakern aufzwingen will.

"ir erkannten das Problem und passten unsere Strategie an"

Die Fähigkeit der Al Kaida und ihrer Verbündeten, Tal Afar zurückzuerobern, war ein Beispiel für etwas, das wir auch an anderen Orten im Irak beobachten konnten. Wir erkannten das Problem und passten unsere Strategie an. Anstatt eine Stadt einzunehmen, sie von Terroristen zu befreien und dann weiterzuziehen, setzte die irakische Regierung zusammen mit der Koalition eine neue Vorgehensweise durch - die darin bestand, zu befreien, zu sichern und aufzubauen. Diese neue Vorgehensweise wurde aufgrund maßgeblicher Fortschritte bei der Ausbildung hochqualifizierter irakischer Sicherheitskräfte möglich. Im Rahmen dieser neuen Vorgehensweise befreiten die irakischen und Koalitionsstreitkräfte eine Stadt von den Terroristen, ließen gut ausgebildete irakische Einheiten zur Sicherung der Stadt zurück und arbeiteten mit Politikern vor Ort zusammen am Aufbau der wirtschaftlichen und politischen Infrastruktur, die die Iraker für ein Leben in Freiheit benötigen.

Tal Afar war einer der ersten Bewährungstests für diese neue Vorgehensweise. Im Mai 2005 erhielt die Einheit von Oberst McMaster die Verantwortung über den westlichen Teil der Ninewa-Provinz, in der Tal Afar liegt. Zwei Monate später kündigte die nationale Regierung des Irak an, dass eine großangelegte Offensive zur Befreiung der Stadt von den Terroristen und Aufständischen kurz bevorstand. Die Streitkräfte der Koalition und des Irak trafen sich zunächst mit Stammesführern und Anwohnern vor Ort, um deren Vorschläge zu hören. Eine der wichtigsten Beschwerden betraf die Polizei, die sich nur selten aus dem Präsidium wagte. Wenn Polizisten das Präsidium verließen, dann um religiös motivierte Vergeltungsschläge durchzuführen. Als Reaktion entsandte die nationale Regierung neue Vorgesetzte für die Polizeikräfte. Diese neuen Vorgesetzten machten sich daran, die schlechten Elemente zu entfernen und eine professionelle Polizei aufzubauen, in die alle Seiten vertrauen konnten. Wir erkannten, dass es wichtig war, den Vertretern der zahlreichen ethnischen und religiösen Gruppen in Tal Afar zuzuhören. Das ist ein wichtiger Bestandteil des Prozesses, eine der Hauptquellen des Misstrauens zu beseitigen.

Als nächstes bereiteten sich die irakischen Streitkräfte und die Heeresstreitkräfte der Koalition wochenlang auf eine schwere militärische Offensive vor. Sie bauten eine zweieinhalb Meter hohe und 19 Kilometer lange Erdmauer um die Stadt. Diese Mauer sollte den Terroristen die Flucht abschneiden, falls sie versuchten, die Sicherheitskontrollen zu umgehen. Die Streitkräfte der Koalition und des Irak bauten auch außerhalb der Stadt provisorische Behausungen auf, so dass die Menschen von Tal Afar wüssten, wohin sie gehen können, wenn die Kämpfe beginnen. Vor dem Angriff auf die Stadt begannen die Streitkräfte der Koalition und des Irak eine Reihe von Einsätzen in Städten in der Umgebung, um Zufluchtsorte zu eliminieren und es für die Terroristen schwieriger zu machen sich zu verstecken. Diese Schritte erforderten Zeit, aber als in die Städte außerhalb wieder Leben einkehrte, trugen die Einsätze dazu bei, die Bevölkerung von Tal Afar zu überzeugen, dass die Streitkräfte der Koalition und des Irak auf ihrer Seite stehen, gegen einen gemeinsamen Feind: die Extremisten, die Kontrolle über ihre Stadt und ihr Leben übernommen hatten.

Erst nach allen diesen Schritten begannen die irakischen Behörden und die Koalition die Operation Restoring Rights, um die Stadt von Terroristen zu befreien. Irakische Streitkräfte übernahmen die Führung. Die ersten Truppen bestanden aus zehn irakischen Bataillonen, unterstützt von drei Koalitionsbataillonen. Viele irakische Einheiten führten ihre eigenen Einsätze zur Bekämpfung von Terroristen durch und kontrollieren ihr eigenes Kampfumfeld, indem sie Häuserblock für Häuserblock die feindlichen Kämpfer aufspürten und die Nachbarschaften sicherten. Während des gesamten Einsatzes achteten die Streitkräfte der Koalition und des Irak darauf, das Feuer immer wieder zu unterbrechen, damit Zivilisten die Stadt sicher verlassen konnten. Indem sie sich auf die Sicherheit der Bevölkerung von Tal Afar konzentrierten, gewannen die Streitkräfte des Irak und der Koalition das Vertrauen der Stadtbewohner - ein entscheidender Faktor bei der Bekämpfung der Terroristen, die sich unter ihnen versteckten.

Nach etwa zwei Wochen intensiver Aktivität hatten die Streitkräfte der Koalition und des Irak etwa 150 Terroristen getötet und 850 weitere gefangen genommen. Bei dem Einsatz wurden Waffenverstecke entdeckt, die mit Munition für Handfeuerwaffen, Skimasken, RPG-Raketen, Munition für Granaten und Maschinengewehre sowie Zündschnüren und Batterien für IEDs bestückt waren. In einem Versteck fanden wir eine Axt mit den Namen der Opfer, die die Terroristen geköpft hatten. Und der Einsatz erreichte all dies, während unschuldige Zivilisten geschützt wurden und die Stadt nur minimalen Schaden nahm.

Nachdem die Hauptkampfhandlungen beendet waren, rückten die irakischen Truppen ein, um die Stadt zu sichern. Die irakische Regierung entsandte mehr als eintausend irakische Soldaten und Krisenpolizeikräfte, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Sie wurden von neu aufgestellten Polizeikräften unterstützt, deren Zahl letztendlich auf circa 1.700 Beamte anwachsen wird. Als Teil der neuen Strategie haben wir Koalitionsstreitkräfte in die irakische Polizei und in Tal Afar patrouillierende Armee-Einheiten eingebunden, damit sie mit ihren irakischen Kollegen zusammenarbeiten und ihnen helfen können, fähiger und professioneller zu werden. In den folgenden Wochen und Monaten baute die irakische Polizei in ganz Tal Afar Polizeiwachen auf, und Bürger der Stadt meldeten sich, um gegen gefangene Terroristen auszusagen und die Soldaten über die Verstecke der verbleibenden Terroristen zu informieren.

"Wir halfen den Irakern, humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung bereitzustellen"

In der alten ottomanischen Festung nimmt ein von der irakischen Armee, den irakischen Polizeikräften und der Koalition geführtes Joint Coordination Center die Anrufe entgegen, die über eine neue Rufnummer für Hinweise eingehen. Dank der Hinweise werden Versuche, improvisierte Sprengsätze (Improvised Explosive Device - IED) in Tal Afar zu legen, häufig aufgedeckt, und die IEDs werden entschärft, bevor sie Schaden anrichten können. Die in den Städten patrouillierenden irakischen Streitkräfte sind effektiv, weil sie die Menschen kennen, ihre Sprache sprechen und mit der Kultur vertraut sind. Indem wir die Kontrolle dieser Städte an fähige irakische Streit- und Polizeikräfte übergeben, vermitteln wir den Irakern das Vertrauen, dass sie ihr eigenes Schicksal bestimmen können - und so können sich die Koalitionsstreitkräfte auf vorrangige Ziele wie Sarkawi konzentrieren.

Die jüngsten Wahlen zeigen, wie Iraker reagieren, wenn sie wissen, dass sie in Sicherheit sind. Tal Afar ist die größte Stadt der westlichen Provinz Ninewa. Bei den Wahlen im Januar 2005 gingen von den 190.000 registrierten Wählern lediglich 32.000 Menschen an die Wahlurnen. Nur in Falludscha war die Wahlbeteiligung noch niedriger. Bis zum Verfassungsreferendum im Oktober und den Wahlen im Dezember hatten die irakischen und die Koalitionsstreitkräfte Tal Afar und Umgebung gesichert. Die Zahl der registrierten Wähler stieg auf 204.000, und mehr als 175.000 Menschen gingen zur Wahl, also mehr als 85% der wahlberechtigten Bevölkerung der westlichen Provinz Ninewa. Diese Bürger gingen wählen, weil sie entschlossen waren, sich an der Zukunft der Nation zu beteiligen, und sie gaben ihre Stimme in Wahllokalen ab, die von ihren irakischen Mitbürgern bewacht und gesichert wurden.

Ein junger Lehrer beschrieb die Veränderung folgendermaßen: "Was Sie hier sehen, ist Hoffnung - die Hoffnung, dass der Irak sicherer und gerechter wird. Wenn ich so viele Menschen sehe, die zur Wahl gehen, fühle ich Zuversicht."

Die Zuversicht, die den Menschen in Tal Afar wiedergegeben wurde, ist entscheidend für ihre Bemühungen, ihre Stadt wiederaufzubauen. Direkt nach den Militäreinsätzen halfen wir den Irakern, humanitäre Hilfe für die Zivilbevölkerung bereitzustellen. Wir haben darüber hinaus einen Fonds ins Leben gerufen, um unschuldige irakische Familien zu entschädigen, deren Häuser oder Geschäfte beim Kampf gegen die Terroristen beschädigt wurden. Die irakische Regierung sicherte 50 Millionen Dollar für den Wiederaufbau von Tal Afar zu - durch den Bau von Straßen, Krankenhäusern und Schulen sowie die Verbesserung der Infrastruktur bei der Strom- und Wasserversorgung sowie im Abwassersystem. Die Menschen in Tal Afar beginnen, eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Kinder aufzubauen, da ihre Stadt jetzt sicherer ist.

Wenn Sie also ein Einwohner von Tal Afar wären, würden Sie heute Folgendes sehen: Sie würden sehen, dass der Terrorist, der einmal brutal über jeden Bereich Ihrer Stadt geherrscht hat, getötet, gefangen genommen, vertrieben oder zur Flucht gezwungen wurde. Sie würden erleben, wie Ihre Kinder zur Schule gehen und sicher auf den Straßen spielen können. Sie hätten eine wiederhergestellte Strom- und Wasserversorgung in der gesamten Stadt. Sie würden Polizeikräfte erleben, die die ethnische und religiöse Vielfalt der Gemeinden, in denen sie patrouillieren, besser widerspiegeln. Sie würden geöffnete Märkte erleben und den Klang von Baugeräten hören, während Gebäude entstehen und Häuser erneuert werden. Kurzum, Sie würden eine Stadt sehen, die wieder zum Leben erwacht.

Strategie im Irak besteht aus "politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Bestrebungen"

Der Erfolg von Tal Afar zeigt darüber hinaus, wie die drei Elemente unserer Strategie im Irak - politische, sicherheitspolitische und wirtschaftliche Bestrebungen - voneinander abhängen und sich gegenseitig verstärken. Indem sie mit Politikern vor Ort an der Beseitigung von Missständen arbeiteten, trugen die Streitkräfte der Koalition und des Irak dazu bei, die für den Erfolg des Militäreinsatzes erforderliche politische Unterstützung aufzubauen. Der militärische Erfolg gegen die Terroristen hat dazu beigetragen, den Bürgern von Tal Afar Sicherheit zu geben, und das ermöglichte ihnen, zur Wahl zu gehen und die Stadt wiederaufzubauen. Der wirtschaftliche Wiederaufbau lässt die Bewohner von Tal Afar wirklich am Erfolg eines freien Irak teilhaben. Während dies alles geschieht, werden die Terroristen, die nichts anderes anzubieten haben als Zerstörung und Tod, marginalisiert.

Die Strategie, die in Tal Afar so gut funktioniert hat, ist nicht über Nacht entstanden - sie entstand erst nach vielen Versuchen und Fehlschlägen. Es brauchte Zeit, um die Brutalität des Feindes im Irak zu begreifen und sich an sie anzupassen. Aber die Strategie funktioniert. Wir wissen, dass sie funktioniert, weil die Menschen in Tal Afar ihre Dankbarkeit für die gute Arbeit zeigen, die Amerikaner für sie geleistet haben. Vor kurzem gab es einen Fernsehbericht über einen Mann namens Hauptmann Jesse Sellars. Er wurde auf Patrouille begleitet und mit dem "Rattenfänger von Hameln" verglichen. Eine Schar von Kindern, die fröhlich seinen Namen rief, umgab ihn, während er die lokale Bevölkerung mit den Worten "Salaam alaikum" grüßte, was soviel bedeutet wie "Friede sei mit dir".

Als die Reporterin einen Händler vor Ort fragte, was einige Monate zuvor passiert wäre, wenn er im Gespräch mit einer Amerikanerin gesehen worden wäre, war seine Antwort eindeutig: "Sie hätten mir den Kopf abgeschlagen, sie hätten mich enthauptet." Wie tausende anderer Menschen in Tal Afar kennt dieser Mann die wahre Bedeutung des Wortes Befreiung.

Kürzlich sagte Senator Joe Biden, dass die Amerikaner sich den Frieden für die Iraker nicht mehr wünschen sollten als den Frieden für sich selbst. Ich stimme dem zu. Die Geschichte von Tal Afar zeigt, dass Iraker friedlich zusammenleben, wenn sie sich auf ein Mindestmaß an Sicherheit verlassen können. Wir haben das in Tal Afar nach dem Bombenanschlag auf die Goldene Moschee in Samarra erlebt. Anders als in anderen Teilen des Irak war die Reaktion in Tal Afar gedämpft, und es gab wenig Berichte über sektiererische Gewalt. Am Freitag nach dem Anschlag versammelten sich sogar mehr als tausend Demonstranten in Tal Afar, um friedlich gegen den Anschlag zu protestieren.

Die Terroristen haben in Tal Afar nicht aufgeben, und eventuell werden sie wieder erfolgreich einen Bombenanschlag verüben oder sektiererische Gewalt schüren. Die Menschen dieser Stadt müssen noch viele Herausforderungen bewältigen; dazu zählen Ressentiments, die aus der Vergangenheit stammen und noch immer Misstrauen hervorrufen, der Aufbau einer Wirtschaft, die Arbeitsplätze und Chancen für die jungen Menschen schafft, sowie entschlossene Feinde, die versuchen, einen Bürgerkrieg zu entfachen und die Stadt wieder zu übernehmen. Aber die Menschen von Tal Afar haben gezeigt, warum die Verbreitung von Freiheit und Demokratie im Mittelpunkt unserer Strategie zur Bekämpfung der Terroristen steht. Die Menschen von Tal Afar haben gezeigt, dass die Iraker wirklich Frieden und Freiheit wollen, und dass man sie nicht unterschätzen sollte.

"Die Fortschritte, die wir und das irakische Volk erzielen, sind real"

Ich wünschte, ich könnte Ihnen berichten, dass die Fortschritte in Tal Afar die gleichen sind wie in jedem anderen Teil des Irak. Das ist nicht so. Obwohl der größte Teil des Landes relativ friedlich geblieben ist, begeht der Feind im Irak brutale Gewalttaten, insbesondere in Bagdad und Umgebung. Aber die Fortschritte dabei, mehr irakische Sicherheitskräfte einsatzbereit zu machen, trägt dazu bei, Frieden und Stabilität in irakische Städte zu bringen. Das Beispiel von Tal Afar bestärkt mein Vertrauen in unsere Strategie, weil wir in dieser Stadt die Konturen des Irak erkennen können, für den wir und das irakische Volk gekämpft haben: freie und sichere Bürger, die wieder auf die Beine kommen, die an der Regierung und am zivilen Leben teilhaben und Verbündete im Kampf geben die Terroristen geworden sind.

Ich bin überzeugt, wenn die Iraker die Vorteile der Freiheit weiter kennen lernen, werden sie Vertrauen in ihre Zukunft gewinnen - und sie werden daran arbeiten sicherzustellen, dass gemeinsame Zielvorstellungen über engstirniges Sektierertum triumphieren. Indem wir ihnen in der Stunde der Not beistehen, helfen wir den Irakern, eine starke Demokratie aufzubauen, die dem gesamten Nahen Osten als Inspiration dient, eine Demokratie, die ein Partner im weltweiten Krieg gegen die Terroristen sein wird.

Die Art von Fortschritten, die wir und die Iraker in Orten wie Tal Afar machen, lässt sich nicht leicht in einem kurzen Beitrag für die Abendnachrichten zusammenfassen. Bilder von spielenden Kindern, von Geschäftseröffnungen oder Menschen, die ihr normales Leben wieder aufnehmen, werden nie so dramatisch sein wie Bilder von improvisierten Sprengsätzen, der Zerstörung einer Moschee oder von verwundeten oder getöteten Soldaten und Zivilisten. Der Feind versteht das, und das erklärt seine fortdauernden Gewalttaten im Irak. Aber die Fortschritte, die wir und das irakische Volk erzielen, sind ebenso real. Und am besten wissen das die Iraker selbst.

Einer der redegewandtesten ist der Bürgermeister von Tal Afar, ein mutiger Iraker namens Najim. Bürgermeister Najim traf während der Besatzung durch die Al Kaida in der Stadt ein, und er weiß sehr genau, was unsere Truppen mit erreicht haben. Er nennt unsere Frauen und Männer in Uniform "Löwenherzen", und in einem Brief an die Kavalleristen des Dritten Panzeraufklärungsregiments sprach er von einer mit Blut und Opfern besiegelten Freundschaft. Bürgermeister Najim hat den Familien der Gefallenen Folgendes zu sagen: "Vor den Familien derer, die ihr heiliges Blut für unser Land gegeben haben, und vor den Seelen ihrer Angehörigen verbeugen wir alle uns in Ehrfurcht. Ihr Opfer war nicht umsonst. Sie sind nicht tot, sie leben, und ihre Seelen sind jede Sekunde jeder Minute unter uns. Sie werden nicht vergessen werden, weil sie ihr kostbares Leben gegeben haben. Sie haben das geopfert, was am wertvollsten ist. Wir sehen sie im Lächeln jedes Kindes und in jeder Blume, die in diesem Land wächst. Amerika, ihre Familien und die ganze Welt sollten Stolz auf ihr Opfer für die Menschheit und das Leben sein." Amerika ist stolz auf dieses Opfer, und wir sind stolz darauf, im Kampf für die Freiheit Verbündete wie Bürgermeister Najim an unserer Seite zu haben.

"Die Entscheidung, Saddam Hussein zu beseitigen, war die richtige Entscheidung"

Gestern begingen wir den dritten Jahrestag des Beginns der Operation Iraqi Freedom. Momentan wird in unserem Land viel über den Sturz Saddam Husseins und unsere weitere Mission im Irak debattiert. Die Entscheidung, Saddam Hussein zu beseitigen, war eine schwere Entscheidung; die Entscheidung, Saddam Hussein zu beseitigen, war die richtige Entscheidung.

Bevor wir Maßnahmen ergriffen, widersetzte sich sein Regime UN-Resolutionen, die es zur Abrüstung aufforderten, es verstieß gegen Waffenstillstandsabkommen und schoss auf britische und amerikanische Piloten, die die Flugverbotszonen überwachten. Saddam Hussein behandelte sein Volk brutal, er strebte den Besitz von Massenvernichtungswaffen an und setzte sie ein, und er unterstützte den Terrorismus. Heute unterdrückt Saddam Hussein sein Volk nicht mehr, und er bedroht auch die Welt nicht mehr. Er wird für seine Verbrechen von den freien Bürgern eines freien Irak angeklagt - und die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten sind deshalb sicherer.

In den letzten drei Jahren wurde unsere Entschlossenheit auf die Probe gestellt. Die Kämpfe waren schwer. Der Feind, dem wir uns gegenübersehen, hat sich als brutal und unermüdlich erwiesen. Wir passen unsere Vorgehensweise den harten Realitäten vor Ort an. Die Opfer, die unsere jungen Frauen und Männer in Uniform bringen, sind ermutigend und inspirierend.

Die Terroristen, die Bomben in Moscheen und Märkten im Irak zünden, haben dieselbe hasserfüllte Ideologie wie die Terroristen, die uns am 11. September angriffen, in London und Madrid Bombenanschläge auf Pendler verübten, Touristen in Bali und Arbeiter in Riad töteten und in Amman in Jordanien Gäste einer Hochzeitsgesellschaft ermordeten. Im Krieg gegen den Terror sehen wir uns einem globalen Feind gegenüber - und selbst wenn wir diesen Feind im Irak nicht bekämpften, wäre er nicht untätig. Er würde Pläne schmieden und versuchen, Amerikaner zu töten - überall auf der Welt und in unserem eigenen Land. Beim Kampf gegen diesen Feind gibt es keinen Kompromiss. Deshalb werden wir ihn im Irak bekämpfen, wir werden ihn überall auf der Welt bekämpfen, und wir werden erst aufhören, wenn der Kampf gewonnen ist.

"Die Hoffnung auf Freiheit verbreiten"

Langfristig ist die beste Art und Weise, diesen Feind zu besiegen und die Sicherheit unserer eigenen Bürger zu gewährleisten, im Nahen und Mittleren Osten die Hoffnung auf Freiheit zu verbreiten. Wir haben schon in der Vergangenheit gesehen, wie Freiheit das Böse besiegen und Frieden sichern kann. Im Zweiten Weltkrieg schlossen sich freie Nationen zusammen, um die Ideologie des Faschismus zu bekämpfen, und die Freiheit siegte. Heute sind Deutschland und Japan Demokratien - und Verbündete bei der Sicherung des Friedens. Im Kalten Krieg besiegte die Freiheit die Ideologie des Kommunismus und führte zu einer demokratischen Bewegung, die die Länder Mittel- und Osteuropas von der Sowjetherrschaft befreite. Heute sind diese Länder starke Verbündete im Krieg gegen den Terror.

Im Nahen Osten ringt die Freiheit wieder einmal mit einer Ideologie, die Wut, Hass und Verzweiflung säen will. Wie schon der Faschismus und Kommunismus zuvor werden die hasserfüllten Ideologien, die sich des Terrors bedienen, besiegt werden. Die Freiheit wird im Irak obsiegen, die Freiheit wird im Nahen Osten obsiegen, und mit der Verbreitung der Hoffnung auf Freiheit in Nationen, die sie bisher nicht kannten, werden diese Länder Verbündete in der Sache des Friedens werden.

Die Sicherheit unseres Landes ist unmittelbar mit der Freiheit der Iraker verbunden, und wir werden uns mit nichts weniger als dem Sieg zufrieden geben. Den Sieg werden wir erringen, wenn die Terroristen und Saddamisten die Demokratie im Irak nicht mehr bedrohen, wenn irakische Sicherheitskräfte die Sicherheit ihrer eigenen Bürger selbst gewährleisten können und der Irak keine Zufluchtsstätte mehr für Terroristen ist, von der aus sie neue Anschläge auf unser Land planen können. Es wird noch mehr Tage der Opfer und des harten Kampfes geben, bevor der Sieg errungen ist. Indem wir aber den Irakern helfen, die Terroristen in ihrem Land zu besiegen, bringen wir unserem eigenen Land mehr Sicherheit.

Während wir Fortschritte auf dem Weg zum Sieg verzeichnen, übernehmen die Iraker immer mehr Verantwortung für ihre eigene Sicherheit und weniger US-Streitkräfte werden für die Beendigung der Mission benötigt. Es ist allerdings wichtig für die Iraker, Folgendes zu wissen: Die Vereinigten Staaten werden den Irak nicht im Stich lassen. Wir werden dieses Land nicht den Terroristen überlassen, die die Vereinigten Staaten angegriffen haben und uns wieder angreifen wollen. Wir werden den Irak verlassen, aber wenn wir das tun, wird es aus einer Position der Stärke und nicht der Schwäche geschehen. Amerikaner sind noch nie vor Verbrechern und Mördern zurückgewichen - und wir werden damit jetzt nicht anfangen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Originaltext: President Discusses War on Terror and Operation Iraqi Freedom
siehe: http://www.whitehouse.gov/news/releases/2006/03/20060320-7.html



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