"Nicht in unserem Namen", US-Promis gegen Krieg, 22.09.2002 (Friedensratschlag)
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Eine Moralische Standortbestimmung / A Statement of Conscience

"Nicht in unserem Namen" / "Not In Our Name"

Im Folgenden dokumentieren wir einen Aufruf US-amerikanischer Persönlichkeiten aus Literatur, Film und Wissenschaft, der sich gegen die kriegerische Außenpolitik und die innere Repression der Bush-Regierung wendet. Der Aufruf wurde bisher von über 4.000 Menschen unterzeichnet. Er erschien am 19. September 2002 als ganzseitige Anzeige in der New York Times.
Der Aufruf folgt in einer deutschen Übersetzung und im amerikanischen Original. Darunter veröffentlichen wir einen Auszug aus der umfangreichen Unterzeichnerliste.



Eine Moralische Standortbestimmung:

Nicht in unserem Namen

Lassen wir es nicht so weit kommen, daß man sagt, die Menschen in den Vereinigten Staaten wären untätig geblieben, als ihre Regierung einen uneingeschränkten Krieg verkündete und strikte Maßnahmen der Repression einführte.

Die Unterzeichner dieser Erklärung fordern das Volk der Vereinigten Staaten auf, sich der Politik bzw. der generellen politischen Richtung seit dem 11. September 2001 zu widersetzen, da dies alles eine ernste Gefahr für die Menschen in der Welt bedeutet.

Wir glauben, daß Völker u. Staaten das Recht haben, ihr Schicksal eigenverantwortlich zu bestimmen - und zwar frei von militärischem Zwang durch mächtige Staaten. Wir glauben ferner, daß alle Personen, die von der Regierung der Vereinigten Staaten festgehalten oder vor Gericht gestellt werden, dasselbe Recht auf einen fairen Prozeß haben. Wir glauben, daß Fragen gestellt, Kritik geübt u. abweichende Meinungen geäußert werden müssen - und daß dies hochgeschätzt u. verteidigt werden sollte. Wir sind der Auffassung, daß der Wert (der freien Meinungsäußerung) und das Recht darauf ständig bedroht sind und entsprechend verteidigt werden müssen.

Wir glauben, daß Menschen, die ein Gewissen haben, sich dafür verantwortlich fühlen müssen, was ihre Regierungen tun. A priori müssen wir uns der Ungerechtigkeit widersetzen, die in unserem Namen begangen wird. In diesem Sinne appellieren wir an alle Amerikaner, dem Krieg u. der Unterdrückung WIDERSTAND ZU LEISTEN, die die Bush-Regierung über die Welt gebracht hat / noch bringt. Das alles ist ungerecht, unmoralisch u. illegitim. Wir haben uns entschlossen, uns an die Seite der Menschen in aller Welt zu stellen.

Aber auch wir haben natürlich mit Schrecken die furchtbaren Ereignisse des 11. Septembers 2001 mitverfolgt. Auch wir haben die tausende Unschuldiger betrauert, die getötet wurden und konnten nur den Kopf schütteln angesichts der Horror-Bilder schier unglaublicher Vernichtung - selbst wenn wir dabei unwilkürlich an ähnliche Bilder aus Bagdad, Panama City - oder eine Generation früher Vietnam - denken mussten. Und wie Millionen anderer Amerikaner haben auch wir voller Schmerz gefragt: Wie konnte so etwas nur geschehen?

Aber das Trauern hatte kaum begonnen, als die höchsten Führer unseres Landes auch schon den Geist der Rache entfesselten. Eine simplifizierende Botschaft von ‘Gut versus Böse’ wurde entworfen und durch die ebenso glatten wie einge- schüchterten Medien verbreitet. Man sagte uns, die Frage nach dem Grund für diese schrecklichen Ereignisse grenze an Verrat. Eine Debatte wurde nicht gestattet. Man legte einfach fest: es existieren keine berechtigten Fragen moralischer oder politischer Natur. Die einzig mögliche Antwort sei: Krieg nach außen und Repression nach innen.

In unser aller Namen hat die Regierung Bush - praktisch ohne jede Gegenstimme vonseiten des Kongreß - Afghanistan angegriffen. Aber nicht nur das, sie hat sich und ihre Verbündeten darüberhinaus auch noch ermächtigt, an jedem Ort und zu jeder Zeit militärisch einzugreifen. Die brutalen Auswirkungen (dieser Selbstermächtigung) kann man jetzt überall besichtigen - auf den Philippinen ebenso wie in Palästina, wo die Panzer bzw. Bulldozer der Israelis ja eine Spur der Verwüstung und des Todes gezogen haben. Und nun bereitet sich die US-Regierung also auch noch offen auf einen ‘End-Krieg’ gegen Irak vor - ein Land, das schließlich nichts zu tun hat mit dem Horror des 11. Septembers. Was für eine Welt wird das sein, in der die US-Regierung praktisch Blankovollmacht besitzt, überall und wo immer sie will ihre Bomben abzuwerfen, ihre Militärkommandos oder Mörder einzuschleusen?

In unserem Namen hat die US-Regierung im eigenen Land ein Zweiklassensystem errichtet: Menschen, denen die grundlegenden Rechte unseres Rechtssystems zumindest theoretisch zugestanden werden und solche, die keinerlei Rechte irgendwelcher Art zu besitzen scheinen. Die Regierung hat über 1.000 Immigranten verhaften lassen - und hält sie seither auf unbestimmte Zeit und an geheimen Orten fest. Hunderte wurden abgeschoben, und hunderte schmachten nach wie vor in Gefängnissen. Diese Prozedur erinnert stark an die berüchtigten Internierungslager für japanischstämmige Amerikaner während des ‘Zweiten Weltkriegs’. Und zum erstenmal seit Jahrzehnten werden bei der Immigration auch wieder Menschen bestimmter Nationalität rausgefiltert und ungleich behandelt.

In unserem Namen hat die Regierung ein Leichentuch der Repression über die Gesellschaft gelegt. So warnt beispielsweise der Präsidentensprecher, die Bürger sollten “aufpassen, was sie sagen”. Künstler mit abweichender Meinung, Intellektuelle, Professoren machen die Erfahrung, daß ihre Ansichten falsch wiedergegeben bzw. angefeindet bzw. gleich ganz unterdrückt werden. Der sogenannte ‘Patriot Act’ (Patriotengesetz) - zusammen mit einer ganzen Latte ähnlicher Maßnahmen auf Staatsebene - verleiht der Polizei sehr weitgehende neue Vollmachten zu Durchsuchung und Festnahme. Kontrolliert wird die Polizei hierbei, falls überhaupt, lediglich durch Geheim-Kommissionen, die im stillen agieren.

In unserem Namen hat die Exekutive langsam aber sicher Aufgaben und Funktionen an sich gerissen, die eigentlich in den Bereich der übrigen Regierungs- instanzen gehörten. Per Befehl der Exekutive wurden Militärtribunale eingerichtet - Militärgerichte, vor denen eine eingeschränkte Beweispflicht gilt bzw. die Angeklagten nicht das Recht haben, vor ordentlichen Gerichten in Berufung zu gehen. Gruppierungen können mit einem einzigen Federstrich des Präsidenten zu ‘Terroristen’ erklärt werden.

Wir müssen die höchsten Militärs unseres Landes ernstnehmen, wenn sie von einem Krieg sprechen, der eine ganze Generation währen wird - und wenn sie von einer neuen Innenpolitik reden. Nach außen verfolgen wir inzwischen ja eine offen imperialistische Politik, nach innen eine Politik, die darauf angelegt ist, Angst zu produzieren und diese Angst der Menschen zu benutzen, um die Rechte einzuschränken.

Die Ereignisse der letzten Monate beschreiben eine tödliche Kurve - wir müssen das endlich begreifen und entsprechend Widerstand leisten. Denn viel zu oft in der Geschichte war es ja schon so, daß Menschen zu lange warteten - bis es für (effektiven) Widerstand zuspät war.

Präsident Bush hat erklärt: “Entweder, ihr seid für uns oder gegen uns”. Hier unsere Antwort: Wir wehren uns dagegen, dass Sie sich anmaßen, für das gesamte amerikanische Volk zu sprechen. Wir werden unser Recht, Fragen zu stellen nicht aufgeben. Wir werden unser Gewissen nicht aufgeben - nicht für Ihr leeres Versprechen von Sicherheit. Wir sagen NICHT IN UNSEREM NAMEN. Wir weigern uns, mit diesen Kriegen irgendetwas zu tun zu haben und weisen jede Unterstellung zurück, sie würden auch in unserem Namen geführt bzw. in unserem Interesse. Vielmehr reichen wir all denen in der Welt die Hand, die unter dieser Politik zu leiden haben. Wir werden unsere Solidarität mit Worten und Taten unter Beweis stellen.

Wir, die Unterzeichnenden, rufen alle Amerikaner dazu auf, sich zusammen- zuschließen und sich dieser Herausforderung zu stellen. Wir begrüßen u. unterstützen den derzeitigen Protest und die kritischen Fragen - wenngleich uns durchaus bewußt ist, daß es viel, viel mehr brauchen wird, um diesen blutrünstigen Götzen wirklich zu stoppen. Wir sind inspiriert durch das Beispiel der israelischen Reservisten - die unter Inkaufnahme großer persönlicher Risiken erklärt haben: “es GIBT eine Grenze” und sich konsequent weigern, ihren Teil zur Besatzung des Westjordanlands u. Gazas beizutragen.

Wir berufen uns außerdem auf die Geschichte der Vereinigten Staaten - die ja viele Beispiele von Widerstand und moralischer Gewissensentscheidung kennt - angefangen bei denen, die gegen die Sklaverei revoltiert haben - oder an der ‘underground railroad’ mitwirkten - bis hin zu jenen, die gegen den Vietnam-Krieg kämpften - indem sie Befehle nicht befolgten, den Militärdienst verweigerten oder den Verweigerern solidarisch beistanden.

Lassen wir es also nicht zu, daß die Welt draußen an unserem Schweigen und unserer Handlungsunfähigkeit verzweifelt. Schwören wir ihr statt dessen: wir werden gegen diese Maschinerie des Kriegs und der Unterdrückung ankämpfen und fordern auch andere dazu auf, sie mit aller Macht zu stoppen.

A STATEMENT OF CONSCIENCE

Not In Our Name

Let it not be said that people in the United States did nothing when their government declared a war without limit and instituted stark new measures of repression.

The signers of this statement call on the people of the U.S. to resist the policies and overall political direction that have emerged since September 11, 2001, and which pose grave dangers to the people of the world.

We believe that peoples and nations have the right to determine their own destiny, free from military coercion by great powers. We believe that all persons detained or prosecuted by the United States government should have the same rights of due process. We believe that questioning, criticism, and dissent must be valued and protected. We understand that such rights and values are always contested and must be fought for.

We believe that people of conscience must take responsibility for what their own governments do -- we must first of all oppose the injustice that is done in our own name. Thus we call on all Americans to RESIST the war and repression that has been loosed on the world by the Bush administration. It is unjust, immoral, and illegitimate. We choose to make common cause with the people of the world.

We too watched with shock the horrific events of September 11, 2001. We too mourned the thousands of innocent dead and shook our heads at the terrible scenes of carnage -- even as we recalled similar scenes in Baghdad, Panama City, and, a generation ago, Vietnam. We too joined the anguished questioning of millions of Americans who asked why such a thing could happen.

But the mourning had barely begun, when the highest leaders of the land unleashed a spirit of revenge. They put out a simplistic script of “good vs. evil” that was taken up by a pliant and intimidated media. They told us that asking why these terrible events had happened verged on treason. There was to be no debate. There were by definition no valid political or moral questions. The only possible answer was to be war abroad and repression at home.

In our name, the Bush administration, with near unanimity from Congress, not only attacked Afghanistan but arrogated to itself and its allies the right to rain down military force anywhere and anytime. The brutal repercussions have been felt from the Philippines to Palestine, where Israeli tanks and bulldozers have left a terrible trail of death and destruction. The government now openly prepares to wage all-out war on Iraq -- a country which has no connection to the horror of September 11. What kind of world will this become if the U.S. government has a blank check to drop commandos, assassins, and bombs wherever it wants?

In our name, within the U.S., the government has created two classes of people: those to whom the basic rights of the U.S. legal system are at least promised, and those who now seem to have no rights at all. The government rounded up over 1,000 immigrants and detained them in secret and indefinitely. Hundreds have been deported and hundreds of others still languish today in prison. This smacks of the infamous concentration camps for Japanese-Americans in World War 2. For the first time in decades, immigration procedures single out certain nationalities for unequal treatment.

In our name, the government has brought down a pall of repression over society. The President’s spokesperson warns people to “watch what they say.” Dissident artists, intellectuals, and professors find their views distorted, attacked, and suppressed. The so-called Patriot Act -- along with a host of similar measures on the state level -- gives police sweeping new powers of search and seizure, supervised if at all by secret proceedings before secret courts.

In our name, the executive has steadily usurped the roles and functions of the other branches of government. Military tribunals with lax rules of evidence and no right to appeal to the regular courts are put in place by executive order. Groups are declared “terrorist” at the stroke of a presidential pen.

We must take the highest officers of the land seriously when they talk of a war that will last a generation and when they speak of a new domestic order. We are confronting a new openly imperial policy towards the world and a domestic policy that manufactures and manipulates fear to curtail rights.

There is a deadly trajectory to the events of the past months that must be seen for what it is and resisted. Too many times in history people have waited until it was too late to resist.

President Bush has declared: “you’re either with us or against us.” Here is our answer: We refuse to allow you to speak for all the American people. We will not give up our right to question. We will not hand over our consciences in return for a hollow promise of safety. We say NOT IN OUR NAME. We refuse to be party to these wars and we repudiate any inference that they are being waged in our name or for our welfare. We extend a hand to those around the world suffering from these policies; we will show our solidarity in word and deed.

We who sign this statement call on all Americans to join together to rise to this challenge. We applaud and support the questioning and protest now going on, even as we recognize the need for much, much more to actually stop this juggernaut. We draw inspiration from the Israeli reservists who, at great personal risk, declare “there IS a limit” and refuse to serve in the occupation of the West Bank and Gaza.

We also draw on the many examples of resistance and conscience from the past of the United States: from those who fought slavery with rebellions and the underground railroad, to those who defied the Vietnam war by refusing orders, resisting the draft, and standing in solidarity with resisters.

Let us not allow the watching world today to despair of our silence and our failure to act. Instead, let the world hear our pledge: we will resist the machinery of war and repression and rally others to do everything possible to stop it.

The over 4.000 signers include...

As`ad AbuKhalil, Professor, Cal State Univ, Stanislaus
Mike Alewitz, LaBOR aRT & MuRAL Project
Robert Altman
Laurie Anderson
Edward Asner, actor
Russell Banks, writer
Rosalyn Baxandall, historian
Medea Benjamin, Global Exchange
Jessica Blank, actor/playwright
William Blum, author
Theresa & Blase Bonpane, Office of the Americas
Fr. Bob Bossie, SCJ
Kisha Imani Cameron, producer
Henry Chalfant, author/filmmaker
Bell Chevigny, writer
Paul Chevigny, professor of law, NYU
Noam Chomsky
Ramsey Clark
Ben Cohen, cofounder, Ben and Jerry's
David Cole, professor of law, Georgetown University
Stephanie Coontz, historian, Evergreen State College
Kia Corthron, playwright
Kimberly Crenshaw, professor of law, Columbia and UCLA
Angela Davis
Ossie Davis
Carol Downer, board of directors, Chico (CA) Feminist Women's Health Center
Roxanne Dunbar-Ortiz, professor, California State University, Hayward
Bill Dyson, state representative, Connecticut
Steve Earle, singer/songwriter
Barbara Ehrenreich
Deborah Eisenberg, writer
Leo Estrada, UCLA professor, Urban Planning
Laura Flanders, radio host and journalist
Michael Franti, SpearHead
Richard Foreman
Terry Gilliam, film director
Charles Glass, journalist
Jeremy Matthew Glick, editor of Another World Is Possible
Leon Golub, artist
Juan Gómez Quińones, historian, UCLA
Jessica Hagedorn
Sondra Hale,professor, anthropology and women's studies, UCLA
Suheir Hammad, writer
Nathalie Handal, poet and playwright
Christine B. Harrington, Professor of Politics, NYU
David Harvey, distinguished professor of anthropology, CUNY Graduate Center
Stanley Hauerwas, theologian
Tom Hayden
Edward S. Herman, Wharton School, University of Pennsylvania
Susannah Heschel, professor, Dartmouth College
Fred Hirsch, vice president, Plumbers and Fitters Local 393
Misty Hyman, Olympic Gold Medalist 2000
Rakaa Iriscience, hip hop artist
Abdeen Jabara, attorney, past president, American Arab Anti-Discrimination Committee
Mumia Abu-Jamal
Fredric Jameson, chair, literature program, Duke University
Harold B. Jamison, major (ret.), USAF
Erik Jensen, actor/playwright
Chalmers Johnson, author of Blowback
Martin Luther King III, president, Southern Christian Leadership Conference
Arthur Kinoy, board co-chair, Center for Constitutional Rights
Sally Kirkland
C. Clark Kissinger, Refuse & Resist!
Annisette & Thomas Koppel, singers/composers
David Korten, author
James Lafferty, executive director, National Lawyers Guild/L.A.
Ray Laforest, Haiti Support Network
Beth K. Lamont, Corliss-Lamont.org
Jesse Lemisch, professor of history emeritus, John Jay College of Justice, CUNY
Rabbi Michael Lerner, editor, TIKKUN magazine
James Longley, Filmmaker
Barbara Lubin, Middle East Childrens Alliance
Anuradha Mittal, co-director, Institute for Food and Development Policy/Food First
Malaquias Montoya, visual artist
Robert Nichols, writer
Rev. E. Randall Osburn, exec. v.p., Southern Christian Leadership Conference
Jeremy Pikser, screenwriter
Frances Fox Piven, Graduate Center of the City University of New York
Jerry Quickley, poet
John T. Racanelli, Presiding Justice (Ret), California Court of Appeal
Margaret Randall
Michael Ratner, president, Center for Constitutional Rights
David Riker, filmmaker
Boots Riley, hip hop artist, The Coup
Edward Said
Susan Sarandon
Saskia Sassen, professor, University of Chicago
Jonathan Schell, author and fellow of the Nation Institute
Carolee Schneeman, artist
Ralph Schoenman & Mya Shone, Council on Human Needs
Pete and Toshi Seeger
Mark Selden, historian
Wallace Shawn, playwright & actor
Alex Shoumatoff
John J. Simon, writer, editor
Kiki Smith, artist
Michael Steven Smith, National Lawyers Guild/NY
Norman Solomon, syndicated columnist and author
Nancy Spero, artist
Bob Stein, publisher
Oliver Stone
Peter Syben, major, US Army, retired
Tony Taccone, director
Marcia Tucker, founding director emerita, New Museum of Contemporary Art, NY
Gore Vidal
Anton Vodvarka, Lt., FDNY (ret.)
Naomi Wallace, playwright
Immanuel Wallerstein, sociologist, Yale University
Rev. George Webber, president emeritus, NY Theological Seminary
Leonard Weinglass, attorney
Saul Williams, spoken word artist
S. Brian Willson , activist/writer
Jeffrey Wright, actor
Howard Zinn, historian

For more complete listing of signers, see: www.zmag.org/znet.htm or www.nion.us

Contact the Not In Our Name statement at: www.nion.us



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